Historische Sammlung mit einer Ergänzung aus dem Jahr 2024. Überlieferungen und Vermutungen sind keine gesicherten Herkunftsnachweise.
Die Geschichte unseres Namens
Nach den Erzählungen meines Vaters stammt unser Familienname aus dem
Slawischen. Unsere Vorfahren sollen Seeräuber im Mittelmeer gewesen sein,
die von der kleinasiatischen Küste stammten. Die Seeräuberei ging so lange
gut, bis die Piraten schließlich massiv von Spaniern verfolgt wurden und
sich deshalb über die Karawanken zurückzogen. Sie ließen sich im Rosental
in dem Dorf Finkenstein nieder und brachten ihre Galionsfigur am
Dorfbrunnen an. Glücklicherweise wurde in Spanien das Gesetz abgeschafft,
das auch die Nachfahren für die Taten ihrer Vorgänger verantwortlich machte ...
Das Geburtshaus meines Urgroßvaters Johann Adunka befindet sich auch in
diesem Dorf. Zudem findet man hier ein Marterl (siehe Bild), auf dem die
im Krieg gefallenen Adunkas vermerkt sind. Johann Adunka zog später
nach Pörtschach am Wörthersee, wo mein Vater geboren wurde. Sein
Geburtshaus wird heute als Ferienwohnung vermietet.
Soweit die Geschichte, wie sie mir mein Vater erzählte. Ihren Wahrheitsgehalt kann ich nicht überprüfen. Der Name Adunka ist ziemlich selten, so viel steht jedenfalls fest.
Vermutungen zur Herkunft
Prof. Dr. Dr. Franz Adunka hat sich bemüht, genaueres über den Namen Adunka herauszufinden:
Im Lateinischen kann man das Wort aduncus (adunca, aduncum) finden,
es bedeutet: „(einwärts) gekrümmt, hakenförmig (gebogen)“. In der
italienischen Sprache ist daraus das Adjektiv adunco, -a geworden:
„gekrümmt, krumm“. Das könnte vielleicht ein Hinweis auf einen
Buckligen sein.
Im Somalischen bedeutet Adunka „Sklave“.
Das ungarische adunk steht für „geben“.
Aus den slawischen Sprachen konnte Franz keine Ableitung zum Namen finden.
Er legte mir nahe, die Abstammungstheorie zu überdenken. Vor allem, weil die räumliche Nähe eine italienische Abstammung nahe legen würde. Das sind aber alles nur weitere Vermutungen und wir werden sehen, was wir in Zukunft noch zum Thema Familienname finden können.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Prof. Dr. Dr. Franz Adunka für seine Recherchen.
Verbindungen zwischen Familien
Hier habe ich Hinweise auf Menschen mit dem Namen Adunka zusammengetragen. Manche Verbindungen zu meiner Familie sind bekannt, andere noch offen. Wer etwas ergänzen kann, darf mir gerne schreiben.
Ein Name in der Pflanzenwelt
Auch etwas nettes, auf das mich Franz Adunka hingewiesen hat: Es gibt in Australien eine Blume mit dem Namen "Acacia adunca". Ein Foto zu dieser Blume findet man auf dem "Australian Plant Image Index".
Menschen und Familienzweige
Die folgenden Einträge geben den Stand der damaligen Sammlung wieder. Lebensumstände, Tätigkeiten und Wohnorte können sich seitdem geändert haben.
ADUNKA Creations GmbH und Erdmute Maria Kubli-Adunka
Haus Adunka - A-9210 Pörtschach
Ana Elisa (Annelie) Perez (geb. Adunka)
Beatriz Adunka
Christa Adunka-Wischer
Cristina Stahringer (geb. Adunka)
Brunhilde Marte (geb. Adunka)
Christoph Adunka
Ernst Adunka
Evelyn Adunka
Prof. Dr. Dr. Franz Adunka
Franz Adunka
Gerda Clauss Adunka
Hans Adunka
Ein Hans Adunka wurde in 1912 in Villach geboren. Seine Kinder sind Renate Juliette Stauber und Reinhard Adunka. Ob diese beiden Adunkas identisch sind, ist mir noch unbekannt.
Heidi Adunka
Irmgard Adunka
Isabel Adunka
Johann Adunka
Julius Adunka
Kathrin Adunka
Monika Adunka
Michael Adunka
Nadja Adunka
Nicolas Adunka
Dr. Oliver Adunka
Reinhard Adunka
Renate Juliette Stauber (geb. Adunka)
Robert Adunka sen. I
Robert Adunka sen. II
Roland Adunka
Mag. Thomas Adunka
Ursula Ruppert (geb. Adunka)
Wilhelm Adunka
Mark MacQueen, ein Freund von Willi, teilte mir mit, dass er am 15.1.2008 an einem plötzlichen Herzanfall gestorben ist. Mein herzliches Beileid.
Briefe und Hinweise
Diese Zuschriften sind historische Quellen der Sammlung. Sie bleiben im damaligen Wortlaut erhalten.
Franz Adunka schrieb am 7.2.2024 :
Die Mitteilung: es gibt auch in Chile eine Michelle Lacoste Adunka, die offensichtlich Assistenzprofessorin für Geschichte ist. Bei LinkedIn findet man noch einen ganzen Haufen Adunkas in Südamerika.
Mein Sohn Oliver ist in Ohio full Professor für HNO, möchte aber mit seinen vier Kindern wieder nach Österreich zurück. Er hat sich für die Leitung der HNO-Uni-Klinik in Wien beworben. Ich würde mich freuen, wenn er wiederkommt...
Christl Adunka schrieb am 16.12.2011 aus Mendoza-Argentinien:
Sehr geehrter Herr Robert Adunka
¡¡¡¡¡ Was für eine schöne Überraschung!!!!!!!!!!!!
Ich heisse Cristina Stahringer, geb.Adunka und bin die älteste Tochter von Hans Adunka der seit
1948 in Argerntinien lebte.Das erste Jahr lebte er in Buenos Aires und nach ein oder zwei Jahre
ist es mit meiner Mutter nach Mendoza gezogen und hat mit den Wasser Bohrungen angefangen. Mendoza
ist das Land von Aconcagua und auch von Wien... eine besondere sorte kommt von hier die Mabec heist.
Mein Vater ist leider 1998 gestorben,so wie auch meine Mutter, Gerda Clauss Adunka die heur, in
Juni gestorben ist.
Ich habe noch zwei Schwestern, Ana Elisa(Annelie) Perez geb. Adunka und Beatriz Adunka.
Frohe Weinachten und alles Gute für 2012.
Liebe grusse , Christl.
Heinz Gangl schrieb am 10.11.2010:
Guten Tag Herr Adunka,
mein Name ist Heinz Gangl (von Ehrenwerth). Ich wohne in der Nähe von Bludenz - Vorarlberg bin aber gebürtiger Kärntner aus Villach. Mein Großvater Engelbert Gangl von Ehrenwerth geb. 23.11.1895 gest. 04.07.1954 hatte 4 Schwestern - Wilhelmine, Theresia geb. 09.07.1898 gest. 1987 in Mendoza als verehl. Vogelhummer, Berta verehl. ADUNKA gest. 1966 in Mendosa.Und Berta war die Mutter von Hans Adunka geb. 1921 und Willi Adunka geb. 1924.
Die 2. Frau meines Vaters ist die Tochter eines gewissen Thomas Adunka der ein lediges Kind war. Mein Vater und seine Frau sind weitschichtig verwandt, die Großeltern waren irgendwie Cousins. Mein Onkel Engelbert Gangl geb. 1924 gest. 2006 hatte noch Kontakte nach Argentinien. Er betrieb ebenfalls Ahnenforschung, wie mein Vater Walter Gangl geb. 13.10.1938 jetzt, aber leider haben sie sich nicht vertragen. Ich glaube das hier ein paar Zusammenhänge bestehen und bin gespannt auf ihre Antwort.
Christoph Adunka schrieb am 14.08.2009:
Servus Robert,
wir waren zwei Wochen in Augsdorf/Velden und kümmerten uns etwas um unser Haus. Eines Abends konnte ich mit der Oma meiner Frau - "Bippi Hedi", also Hedwig Tschernitz, die noch in dem Haus wohnt und schon immerhin fast 85 Jahre ist, über die Adunka's sprechen. Ihr Kurzzeitgedächtnis ist zwar nicht mehr so gut, dafür aber umso mehr ihr Langzeitgedächtnis. Und da sie wahrscheinlich die einzige ist, die noch irgendwas über die Adunka's berichten kann, fragte ich sie einfach etwas aus.
Die Geschichte unsere Urgroßvaters ist ja bekannt.
Hedi - von uns "TickTackOma" genannt -sagte, dass Sie eine ausgesprochen schöne Kindheit hatte, trotz
dessen, dass Sie ein Kind aus einer Liason zwischen Johann Adunka und seiner Haushälterin Hedwig Kaufmann war.
Sie schreib mir auf einen Zettel folgende Namen:
Ihre Halbgeschwister waren - also die ehelichen Kinder von Johann Adunka - Franz, geb. 1906, Theresia, geb. 1909,
Thomas, geb. 1911(Spitzname: Bubi) , Ernst, geb. 1920 -gefallen in Russland am Ladagosee, Robert, geb. 1912
und angeblich hatte Johann Adunka nochmals ein uneheliches Kind mit einer Maria? Schleicher, einer
Schneiderin aus Pörtschach- die Tochter heißt Eva Weiss?
Laut Aussage von TickTackOma und in Abstimmung mit dem Stammbaum fehlt als eheliches Kind von Johann und Theresia Adunka die Theresia, geb. 1909. Von dieser ist ihr aber sehr wenig bekannt, da sie sie sehr selten gesehen hatte. Diese hatte anscheinend auch ein Kind namens Edith (genannt als Tante Edith), welche wiederum zwei Töchter hatte - nämlich Angelika und Andrea.
Aus der Linie von Franz, geb. 1906 stammen laut ihrer Erinnerung die Kinder Maria, Brunhilde, Franziska (wahrscheinlich *1952) und Elisabeth (wahrscheinlich *1951)
Allerdings unseren eigenen Stammbaum nach oben zu vervollständigen wird eher schwierig. Auch sie kann sich nicht mehr an Ihren "Stiefopa" oder an ihre "Stiefoma" erinnern. Nur soviel, dass Ihre Stiefoma Lucia geheißen hat und wahrscheinlich 1931/32 gestorben ist. Diese kam aus Oberkrain-im heutigen Slowenien. Eine Erinnerung an den Stiefopa gibt es deswegen nicht, da er schon sehr viel früher verstarb. Sie vermutet um 1899.
Aber noch eine interessante Geschichte zu unserem Urgroßvater Johann Adunka. Daß er aus dem Rosental stammt ist ja bekannt. Nur wie kam er nach Pörtschach. Unser Urgroßvater war als Zimmerergeselle auf Wanderschaft und kam eines Tages nach Velden zu einem Zimmermannsmeister "Ziegler?" und fing dort zu arbeiten an. Dieser Zimmermannsmeister war so begeistert von ihm und seiner Arbeitsleistung, daß er sein Unternehmen ihm übergeben wollte, da er selber keine Kinder hatte. In der Zimmerei gab es aber noch einen weiteren Zimmerergesellen, der aber sehr auf diese Firma spekulierte. Da aber Johann Adunka diese ständigen Rangeleien um die Firma zu viel wurden, hatte er eines Tages dankend abgelehnt und sich nach Pörtschach aufgemacht und sich hier seßhaft gemacht.
Soviel zu unserer Geschichte.